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Montag, 30. November 2015

10. Okt. 2015 - Der direkte Nachbar zu Arches: Canyonlands Nationalpark!

10. Okt. 2015 - Der direkte Nachbar zu Arches: Canyonlands Nationalpark!
Tja und da Arches nicht reicht, gibt es "nebenan" noch den Utah Canyonlands Nationalpark. Größer, schroffer, weniger "Regelwerk", aber es schlängelt sich der Greenriver und der Coloradoriver im tief eingeschnitten Tal hindurch, was der Landschaft, auch durch die grünen Ränder der Flußtäler, einen besonderen Reiz verleiht. Wir haben uns auf den Weg zu einem Abschnitt "Island in the Sky" gemacht. Ebenso „one-way“, also Straße rein und wieder raus. Vorausschicken möchte ich, das Moab, als Zentrum für alles gilt was mit Offroad zu tun hat. Es pilgern die verrücktesten Fahrzeuge hier her, du kannst Jeeps, Quads, ATV´s, leihen oder an geführten Touren teilnehmen. So weit so gut ! Nach ca. 15 km sehen wir eine Backroad von der Hauptstraße abzweigen. Wir schauen auf die Karte, O.K. geht wohl bis zum River, ca. 20 km ins Canyonland rein. Kurze Diskussion, einen "local" gefragt. "yeah, you can go, you´re clearance don´t look so bad". Damit ist die Bodenfreiheit des Hilux gemeint, die er kurz begutachtet hat. Also los. Die ersten zwanzig Kilometer übliche Backroad, Piste also, kein Problem. Am Ende parken ein paar Pickups und wir blicken runter. Da schlängelt sich ein Haarnadel-Wegchen durch die Canyons bis an den River. Dramatisch "geil", Daggi??? „Ha, da ham wir schon Schlimmeres gefahren!" Also "bye" und ab in die Tiefe. Macht echt Laune, vor allem, du bist wieder allein, keine Wohnmobile, keine Touristen. Hmm. Auf der Karte ist jetzt der Weg nicht mehr als "unpaved road" eingezeichnet, sondern als "white rim trail" gestrichelt. Das Warnschild macht Mut: „Only 4x4“. Not accessible when wet. Remember: Towing your vehicle to Moab will cost you 1000 Dollar. O.K wir wollen auch ein bissl fahren. Also Allrad rein und vorwärts. Der Trail wird ruppiger, es gibt auch weiche Sandpassagen und etliche Spur-Auswaschungen. Ein Jeep kommt entgegen: Deutsche! Leih-Allrader! Wie ist die Piste? „Kollege, sagt er, wird schlammig! Aber könnte gehen!“ O.K Vorwärts. Na, ja schlammig war etwas milde ausgedrückt. Gott sei Dank neue AT Reifen. Der Lux wühlte sich durch und ey, macht halt Spaß! Nach ca. 25 km Trail und Kampf erkennen wir daß wir den kompletten Trail nicht an einem Tag schaffen. Und wir für die Übernachtung im Nationalpark ein "backcountry permit" benötigen. Da sind die Ami´s relativ spaßfrei. Hast du es nicht, kriegst du Ärger mit dem Ranger! Als rumdrehen und wieder rauskämpfen! Spaß hat es gemacht und wir haben uns den Tagessatz gespart, einen Jeep zu mieten. Aber: leider mussten wir tagsdrauf 10 Dollar für Dampfstrahler inverstieren. Der rote festgeklebte Schlamm sorgte für ordentliche Unwucht auf den Rädern! Nach diesem Abenteuer, es war mittlerweile 16.00 Uhr sind wir nochmals die UT 128 gefahren. Jetzt bei schönem Wetter! Top! Abgezweigt dann in den "spanish Trail", eine wirklich kleine Landstraße. Haben den Lux nochmals auf 2.700 m hochgejagt bis an die Schneegrenze, um von oben die Landschaft zu fotografieren! (siehe Bilder) Übernachtet haben wir oben auf 2.600 m auf einer "national forest campsite". Ähnlich wie Public Land, nur eine Gebühr von 5 Dollar, die du selbst in einen Kasten einwerfen musst.


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