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Donnerstag, 22. September 2016

Statuenpark St. Agustin - Trampolina de la muerte (Todesstrasse)- Kirche Las Lajas

Wir verlassen die Wüste und fahren die Ruta 45 immer nach Süden.Wir fahren nach St. Agustin, nicht ohne vorher in einem grossen "exito" Supermarkt unsere Vorräte aufzustocken.
Wir haben dort Landjäger "entdeckt" die echt gut schmecken...und laden damit die Kühlbox voll !
Dort in St. Agustin wurden vor nicht allzu langer Zeit praekolumbianische Statuen entdeckt, die in Form und Darstellung so gar nicht in das Maya/Inca Weltbild passen wollen. Vielleicht erhärtet sich da ja endgültig unsere Weltherschafftsalien Theorie ?
Den Stellenwert erkennt man schon alleine schon durch die Ernennung zum Weltkulturerbe !
Wir campen am Ortsrand der, kleinen, aber quirligen Stadt mit netten Geschäften, viele Restaurants die den Tourismus, meist von Einheimischen, dankbar annehmen.
Wen es interessiert: https://de.m.wikipedia.org/wiki/San-Agust%C3%ADn-Kultur
Früh am nächsten Morgen treffen wir wieder auf Torben und Michi mit den zwei Kids !
Sie parken ein, und wir besuchen gemeinsam den schön angelegten Statuenpark mit seinen aussergewöhnlichen Figuren aus Stein, gut erhalten, das "Katzenmotiv" in den Gesichtern und Körpern wieder im Vordergrund, wie schon oft in anderen Ruinenstätten gesehen.
Alles in allem ein lohnenswerter Tagesbesuch, den wir mit einem guten Asado, "gegrilltem" in wohl dem besten Restaurant der Strasse, abschliessen. Wirklich lecker !
Wir beschliessen den Rest Kolumbiens gemeinsam zu "durchfahren" und so geht es mit zwei Autos weiter Richtung "Trampolina de la Muerte" der Strasse zwischen Mocoa und Pasto !
Schon die Anfahrt beginnt mit dem "Ende der Welt" oder auch "fin del Mundo"...einem Regenwaldbereich mit einigen Wasserfällen. Für uns ist das Ende der Welt ein Nachtplatz vor einem, na ja, schäbigen Hostel, direkt vor einer lauter Strasse. Torben hat Geburtstag und bekommt zur Feier des Tages "überbackenes Käsebaguette", und einen Kuchen. Bester Overlandgeburtstag also!
Wir brechen früh auf um direkt hinter "dem Ende der Welt" auf die Piste zu gehen. Ein schmaler 80 km Weg, oft direkt am Abgrund des Andenrückens entlang, verbindet die beiden Städte.
Daggi ist wieder gefordert. Der wenige Gegenverkehr sind oft Trucks, Daggi muss mehrfach zurücksetzten um eine Ausweichstelle zu finden. Als Lohn fahren wir durch unberührte Berglandschaft, die Piste ist immer wieder durch Wasserfälle unterbrochen, die wir queren.
Wir kommen ohne Probleme "drüben" an, die Strasse ist wieder asphaltiert. An der Laguna de la Cocha, ein Art "Naherholungsgebiet" mit einem Bergsee und netten, bunte  Holzhäusern flankiert, essen wir noch "Forelle". Wir bleiben auf 2800m Höhe, machen die Heizung an und übernachten an der Lagune.
Wen es interessiert: http://www.dangerousroads.org/south-america/colombia/3030-trampolin-de-la-muerte-mocoa-san-francisco.html
Tja, wenn wir jetzt auf die Karte schauen, ist Ecuador schon ganz schön nahe !
Und tatsächlich gibt es vor der Grenze noch einen Spot den wir anschauen möchten:
Das Sanctuario Las Lajas. Eine Kirche, die Quasi als Brücke über eine Schlucht dient!
Wen es interessiert:  https://de.m.wikipedia.org/wiki/Santuario_de_Las_Lajas
Wir kommen am Spätnachmittag an. Eine nagelneue Schweizer Personengondel transportiert Besucher bequem vom oberhalb gelegenen Berg nach unten. Wir fahren an  die Bergstation. Es gibt einen grossen terrassenförmigen Parkplatz, komplett leer natürlich. Die Mädels an der Kasse freuen sich und : "klar, könnt ihr hier campen.alles Sicher und gut" Freies Wifi--saubere Toiletten---keine Kosten. Das macht Kolumbien aus: die Leute freuen sich, das wir die Mühe auf uns nehmen und ihr Land besuchen!! Unglaublich freundlich! Zur Feier des Tages gibt es "Torben und Daggi"  Käsespätzle. Unsere letzte Nacht in Kolumbien !
Wir sind am Morgen die ersten Gäste der modernen Seilbahn. Vielleicht war es ihr noch zu kalt?
Im Schneckentempo bewegt die Gondel sich talwärts. Eben viel Zeit zum schauen. Erst im letzten Moment taucht dann die Kirche auf....und ja, es ist ein wow Effekt!  Wie ein "Neuschwanstein" verbindet die Kirche beide Schluchtenseiten...unten läuft ein Bach, dessen Wasser heilig sein soll!.Nach ausgiebigen Fotoshooting und Rundgang "gondeln" wir wieder zurück. Und fahren gemeinsam zur Grenze nach Ipiales!
Kolumbien, grosses freundliches Land. Dein Wert liegt eindeutig bei den Menschen, die es bewohnen !
Aber : um Dinge einordnen zu können, muss man weiteres erleben !!!
Auf nach Ecuador!

1 Kommentar:

  1. Hallo,
    jetzt sollte ich mir doch mal wieder einen Abend frei nehmen um gemütlich Eure letzten Reiseberichte zu lesen. Wir sind zwar schon wieder 2 Wochen aus Frankreich (Süd) zurück, aber noch keine Zeit gefunden. Danke für Euren ausführlichen und auch nachdenklichen Beiträge. Übrigens, HILUX sieht auf den Bildern immer noch sehr gut aus, dank der guten Fahrerin, sind wohl bisher Beulen ausgebliebn ?? Glückwunsch! Siegfried

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