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Sonntag, 13. November 2016

Äquator - Terra de Aqua - Regenwald

Nach unseren Galapagos "Urlaub" , verlassen wir die Finca Sommerwind und machen unseren ersten Stopp am Äquator.....und zwar am Richtigen !!! Genau 0.00 zeigt der Breitengradmesser des GPS ---- und da ist auch die Linie im Boden, sowie ein kleines Monument bei dem Ort Cayambe....wir können uns von Nord nach Süd küssen ! Wir übernachten in der Nähe auf dem Grundstück eines Locals.....den Platz hat ein Overlander Kollege mal in die "Platzdatenbank ioverlander"  eingetragen....und so fliesst etwas Geld in die Kasse. Lustig : Der Besitzer hat extra einen Internetanschluss mit Wlan installieren lassen....obwohl er diesen weder nutzt noch ein Gerät dafür hat....alles wird von ihm mit Bleistift in ein Buch eingetragen !
Wir fahren weiter, machen einen Schwenk in das Cayambe - Coca Ecoreservat. Ziemlich menschenleere Gebirgs-und Hochebenenlandschaft mit vielen Seen und Wasserreservoirs. Aha, da steht es ja auch : wir fahren durch das "Terra del aqua" Land des Wassers....!
Wir quälen uns auf Pisten durch die Landschaft---bis mittendrin eine Schranke das Weiterkommen beendet....und tatsächlich kommt aus dem kleinen Haus ein Mann und erklärt uns, hier dürfe nur mit Genehmigung durchgefahren werden, das Gebiet ist "selbstverwaltetes Naturschutzgebiet" diese gäbe es in Cayambe....also wieder einen halben Tag zurück...oder beim Dorfchef....gaaaaanz da unten im Tal. Zurück wollen wir nicht....also tuckern wir erstmal 1000 Höhenmeter in das abgelegene Indiodorf, finden tatsächlich den "el chefe". Und der schreibt uns dann tatsächlich eine Genehmigung zur Durchfahrt....irgendwie kann er das zwar nicht verstehen, warum wir da durch wollen...wo sein Dorf doch so schön ist......! Wir wollen aber, und so geht es wieder hoch, der Wächter nimmt das Papier und ist zufrieden...und wir fahren durch das Terra del Aqua....und sind mal wieder in einer menschenlosen Landschaft.....was uns gut gefällt. Nach den 50 Pistenkilometern kommen wir in Papallacta heraus....bekannt für seine heissen Quellen. Bei einer pieksauberen "local" Badeanstalt dürfen wir auf dem Gelände übernachten...und ich geniesse noch ein Bad mit ca. 40 Grad warmen, glasklaren Wasser. Tut gut, bei grademal 10 Grad Aussentemperatur ! Kosten für Eintritt und Übernachten: 6 Dollar ! Genug der "Kälte" lassen wir den Hilux richtig laufen - Diesel ist billig- und am Abend haben wir es wieder kuschelig bei 25 Grad.....im Regenwaldort Mindo !
Hier gibt es wieder Infrastruktur, schöner (von Europäer gebautem...) Campspot, Froschkonzert in der Nacht, und endlich ausgiebiges "Fotoshooting" des schon oft gesehenen "blauen Morpheus" Schmetterling.......bei einer Schmetterlingsfarm !!

1 Kommentar:

  1. Hallo Südkugler, habt ihr den eindeutigen Unterschied gemerkt zwischen Frühling dort und den saukalten Herbst (heute bei uns -6°) gemerkt? Achtung, die Sonne steht nun im Norden am höchsten, falls Euer Kompass mach ausfällt. Siegfried

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