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Donnerstag, 15. Dezember 2016

In höchste Höhen und tiefste Tiefen, "mach bloss nicht den Hilux aus"

Von Nazca geht es wieder in die Anden Richtung Cusco, das wir schon vor 8 Jahren mit Macchu Pichu zusammen besuchten und diesmal "Auslassen". Nach einer bitterkalten Nacht auf 4000m Höhe bei einer von Deutschland gebauten "Forschungsstation für Andentiere" - Geldvernichtung wie viele Projekte hier, Kopfweh, eingefrorenem Diesel (keine Heizung!), glücklicher Starthilfe am nächsten Morgen, kommen wir dann bis zum gewünschten Abzweig Richtung Cotauhasi Canyon, mit dem tiefsten Canyon der Welt. In einem kleinen Indiodorf geht dann nach Registrierung in einem zerfletterten Buch die Schranke hoch, und wir fahren wohl auf der hochgelegensten, abenteuerlichsten und einsamsten Piste in Richtung Canyon. Menschenleere, Hochwüstenartige Pampa erwartet uns. Wirklich tausende Lamas, Vicunas, Alpacas, Guanacos.......sind um uns als einzige Lebewesen herum. Die Berge schimmern in sämtlichen Rot-Braun-Grau Tönen. Absolut einzigartig ! Die Piste ist teilweise wüstenartig sandig. Und das auf ständig mehr als 4000m Höhe. Und diese Piste ist mehre 100km lang !
Wir überqueren den höchsten fahrbaren Pass in Amerika. 5100m Höhe zeigt das GPS. Wir halten an, haben Atemnot ! Nicht nur wir.....auch der Lux hat starkes Asthma. Der Diesel kommt hinten mehr oder weniger als weisse Wolke unverbrannt heraus ! Bloss nicht den Schlüssel rumdrehen. Die Chanche auf "Eigenstart" ist gering !!!! Verbrauch im Moment??? Ca. 18 Liter Diesel....auf 100km !
Den ganzen Tag fahren wir durch diese gewaltige Landschaft. Dann kommt der Abriss.....der Canyon !
In engsten und sandigsten Kehren fahren wir etwas tiefer, übernachten neben einer kleinen Kapelle, mit absolut spektakulärem Ausblick, viele hundert Meter in die Tiefe !
Gemütlich "trägt" Daggi den Hilux in unendlich vielen Spitzkehren nach unten an den Fluss, wir besuchen den Ort Cotahuasi, der nicht wirklich interresant ist, machen wir uns auf der eigentlichen "Touristenpiste" in Richtung Arequipa auf den Weg. Die Piste ist schlecht, viel "Waschbrett", also harte Wellen im Sand, das mag der Hilux nicht, es geht langsam voran. Wiedermal wird es im nirgendwo dunkel. Ein Nachtplatz nicht in Sicht. Wir erreichen eine kleine "Stadt" und "dürfen" direkt neben der Staubpiste an der einzigsten Tanke übernachten .

Fahrt kurz mit: Die Abfahrt in den tiefsten Canyon der Welt !
Der nächste Tag bringt Asphalt !!!! Das hebt die Laune, wir kommen gut vorwärts, besuchen noch einen Platz, wo man Millionenalte Dinosaurierfussabdrücke sehen kann (cool, man bräuchte eine Zeitmaschine), fahren nochmals ins Gelände, wo weitläufig versträut Felsbrocken mit alten Ureinwohnerzeichnungen zu sehen sind "murales".
Nicht das ihr denkt, das solche Sachen irgendwie touristisch "erschlossen" wären. Das Gegenteil ist der Fall. Für die paar "Hansele" die Kultur angucken wollen....bauen wir doch keine Strasse, oder Stellen Hinweisschilder auf....solchd Plätze werden oft mit anderen Overlandern über GPS Koordinaten ausgetauscht...und dann heisst es "lustiges Suchen "
Wir erreichen Arequipa, die grosse Kolonialstadt. Hier gibt es mal wieder einen echt guten Overlanderplatz ! Ein grosszügiger Rasenplatz bei einem Hotel, extra Duschen draussen für Overlander ! Zwar laut und ummauert, aber Altstadtnah, komfortabel....und ein klasse Supermarkt, "Plaza Vea" 2min weg. Mit gutem "Mittagessenbuffet" ausgestatten, besuchen wir den täglich, bummeln durch die wirklich schöne Altstadt, geniessen Starbucks Kaffee, machen eine Busstadtrundfahrt. Und dann treffen wir wieder Manuel und Sandra ! Sie "ziehen um" auf diesen Platz, wir kochen abends und erzählen viel....in Muttersprache....tut uns allen sehr gut !!
Nach vier "Ausruhtagen" gibt es wieder Abschied und für Peru heisst es "Last order Titicacasee"


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