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Donnerstag, 3. Dezember 2015

Nach Bakersfield zur Edwards Airbase bis zur Motorsportspielwiese: El Mirage Off Road Highway !

Nach Bakersfield zur Edwards Airbase bis zur Motorsportspielwiese: El Mirage Off Road Highway !
Auf dem Weg nach Bakersfield,einer hässlichen Stadt, gab es als Highlight ein gutes „Spätfrühstück“ in einer typischen „Roadstop Countrykneipe“. Wir wundern uns, das alles voller James Dean Fotos und Andenken ist. Tja, und Clint Eastwood war auch schon da ! Da entdecken wir draußen ein recht aufwändiges James Dean Gedächtnis Denkmal. Wir sind tatsächlich an der Stelle, wo dieser mit seinem Porsche damals tödlich verunglückt ist! Komischer Moment, da er doch so eine bekannte Persönlichkeit war! Wir verlassen Bakersfield nach einem Einkauf schnell wieder, und fahren weiter auf dem CA 58 über Mojave Richtung Victorville.Die Landschaft ist jetzt Wüste, es ist warm.Wir treffen auf die berühmte Edwards Airbase. Dort testet die Nasa und die Airforce alles was neu und zukunftsträchtig ist. Wir fahren „frech“ bis zum streng bewachten Eingang mit unserem Hilux. Klar, wir dürfen nicht hinein,ein Versuch war´s wert!
Wer dort in der Mojave wohnt hat bestimmt gute Gründe. Lands End ist wohl eine Großstadt dagegen. Halbverlassen Häuseransammlungen, kaum Infrastruktur und das über riesige Flächen hinweg ! Aber wir sind ja da........Vor Adelanto biegen wir rechts ab.Wir suchen die El Mirage Off Road Recreation Area, ein Spielplatz für alles was Krach macht, staubt, und Benzin verbraucht.
Tagesticket 15 Dollar und dann darfst du auf einem riesigen Gelände, dessen Herz ein topfebener ausgetrockneter See ist (mehrere Meilen im Durchmesser), machen was du willst, inclusive Overnightcamping. Und die Amis, die wissen was damit anzufangen ! Profi Baja 1000 Dünenracer mit fetten V8 Motoren, Quads aller Art, MotocrossMoppeds, Jeeps, aber auch leise „Landsegler“, alles kannst du hier angucken und sehen. Klar gefällt es uns (naja „mir“) hier saugut!
Am nächsten Morgen fahre ich dann (Daggi überlässt mir die Ehre) über den See mit unserem Hilux. Leider erst am nächsten Wochenende finden hier wieder Speedtrials statt,also Versuche, aufgestellt Geschwindigkeitsrekorde von Landfahrzeugen, unter den Augen der „California Land Speed Organisation“ zu übertreffen. Geschwindigkeiten von über 600 Km/h werden mit den Streamlinern, vollverkleideten Fahrzeugen, erreicht! Wie geil ist das den !Leider reicht es für uns nur für ca. 50 Meilen mit dem Hilux !
Wir ziehen weiter Richtung Joshua Nationalpark!

Weiter nach Monterey, Scienic Highway No 1 an der Küste entlang.

Weiter nach Monterey, Scienic Highway No 1 an der Küste entlang.
Wir verabschieden uns von Pinnacle natürlich im Regen.Über Hollister weiter nach Salinas erreichen wir Monterey. Wir befahren den 17 mile drive, eine scienic road die 10 Dollar kostet, und durch das „Reichenviertel“ geht, mit schönen viewspots am Meer. Ach, ja in dem Stadtteil Pacific Grove wohnt auch Clint Eastwood...und er ist Bürgermeister dort.....
Die Nachtplatzsuche gestaltet sich schwierig. Es gibt einen häßlichen Campground in Monterey auf einem Berg, an dem Highway Number 1 ist „no overnight parking“....so fahren wir im Dunkel bis nach Notleys Landing und dort hoch in die Mountains. Allerdings entpuppte sich der „free campspot“ als inzwischen mit „fee“ also Gebühr....die der dort im nirgendwo in einer kleine Hütte (unglaublich!) wohnende Ranger am nächsten Morgen auch glatt eintrieb ! 15 dollar für nothing !
Da sich der Bordmechaniker (also ich,Manne)mit dem Diesel verkalkuliert hatte,und tatsächlich die beiden einzigen Tanken am Highway No 1 Richtung Süden KEINEN Diesel hatten, mussten wir am nächsten Morgen zurück nach Montery !
Wir besuchten dann noch das wirklich tolle Monterey Bay Aquarium (40 Dollar!), schlenderten durch die schönen Stadtviertel um das Aqaurium herum, und wollen abends auf einen KOA Campground oberhalb Montereys.Dort trifft uns der Schlag: es werden 63.- dollar gefordert für“Nachtparken“. Wir nutzen deren Wlan und buchen spontan ein in der Nähe liegendes Motel. Gutes Bett, Frühstück, Wifi, Dusche und Klo im Zimmer für......50 Dollar! Tja man muß sich nur zu helfen wissen.
Weiter geht’s auf dem Highway Eins immer Richtung Süden. Wilde und schöne Küstenlandschaft. Wir stoppen oft,um uns diese weltberühmte Szenerie anzuschauen. Wirklich lohnenswert ! Abends landen wir im Limekiln State Park, ein Campspot direkt am Strand, treffen ein deutsches Päarchen, das mit dem Fahrrad USA von Ost nach West durchquert haben. Wir beglücken sie mit Rotwein und Currywurst vom Grill! Am nächsten Morgen, nach eine kalten Nacht, fahren wir immer die 1 weiter bis wir auf den Seaelephantrock treffen, kurz vor dem Hearst State park. Was ein Spektakel !
Hunderte von Seeelephanten tummeln sich direkt vor uns auf dem Strand und den Felsen. Gerade von Ihrer Wanderung aus Alaska angekommen, ruhen sie hier aus ! Man könnte stundenlang den wirklich riesigen Tieren zuschauen. Einmalig! Nach eine schönen Übernachtung in der San Simeon Natural Preserve fahren wir noch bis Morro Bay, biegen dann wieder ins Landesinnere ab. So schön der „Ocean“ ist, das Wetter ist hier doch deutlich kühler als jenseits der Küstenberge !

Vom Yosemite National Park über CA41 nach Madera, Los Banos, bis zum Pinnacles Nationalpark

Vom Yosemite National Park über CA41 nach Madera, Los Banos, bis zum Pinnacles Nationalpark
Nach der bitterkalten Nacht im Yosemite ist uns klar: Süden ! Runter aus der Höhe auf 0 M am besten !
Wir lassen den Diesel, der ab 1200m wieder über seine vollen 80 PS verfügt,ins Tal laufen...Daggi gibt alles...und wir müssen tatsächlich mal wieder zweimal tanken !
Ein Blick auf die Karte, zeigt uns einen kleinen Nationalpark, dessen Name wir noch nie irgendwo erwähnt fanden: Pinnacles Nationalpark. Auf geht’s. Nach einer ziemlich langen und anstrengenden, leider bis in die Nacht dauernden Fahrt, landen wir auf einem riesigen Campground, direkt am Parkeingang. Campsetup ist schnell gemacht. Wetter ist super, nicht mehr kalt, wir können noch draußen essen !
Lustig ist dann der Morgen, wenn du abends nicht gesehen hast, wo du eigentlich gelandet bist.
Strahlender Sonnenschein, netter Park mit wieder mal „den schönsten Sandstein und Felsformationen“ aber es gibt einen tollen Trail, der den Namen High Peak verdient hat, der uns wirklich 5´h beschäftigt.Alles in allem ein netter, kleiner Park, wo wir zwei Nächte bleiben.