Das Gefühl passt : Alles erledigt, das deutsche "Zuhause" abgeschlossen, und endlich : wenn ich nach links blicke, sitzt wieder "die Richtige" am Steuer.
Ungewohnt leise und schnell zieht der neue Camper auf der Autobahn seine Spur: mit 120km/h konsumiert er grade mal 8 Liter Diesel. Schätze, das hat unser 30 Jahr alter Laster mit seinem 6.3l Motor.....sich für einen rußigen Kaltstart mit Warmlauf in den Anden mal eben so hinter die Binde gekippt....
Und Magie : Oskars Gemaunze verstummt auf der Autobahn etwa auf der Höhe von Malsch....als ob ihm jetzt klar würde : "Es geht nicht zum Tierarzt"....der seine Praxis eben da hat.
Und so kommen wir gut voran ! Oskar beobachtet den einschläfernden Swing der Wischerblätter, es regnet natürlich, und ergibt sich still seinem Schicksal.
Das lässt unser beide Laune steigen, hatten wir doch mit "Dauergejammere" gerechnet. Vignette für die Schweiz ( Ja, keine "Schwerlastabgabe" mehr) vorab elektronisch gebucht....lässt uns ohne Halt am Schlagbaum weiter düsen....quer durch das Land, immer Richtung Como.
Unser Tagesziel erreichen wir problemlos. Eine Grosstanke in Italien, mit Parkplatz für Trucks, wir parken ein, Heizung an, und Motor aus. Tipp: In Italien ist das "Übernachten" an Autobahnraststätten prinzipiell erlaubt, in der Schweiz nicht pauschal !
Oskar darf jetzt im Wohnraum des Campers aus seine Box: Schnurstracks hoch ins Bett...an die Seite gekuschelt, klar schon etwas verängstigt, aber das legt sich schnell, als wir uns auch dazulegen !
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| Sooo gemütlich ! Unsre 1te Nacht - zu dritt -!! |



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